Während in Deutschland der Januar mit Temperaturen um den Gefrierpunkt, frühem Dunkel und grauem Himmel nervt, zeigt Madeira dem europäischen Winter die kalte Schulter. Auf der atlantischen Insel liegen die Temperaturen im Januar zwischen 14 und 19 Grad – mild genug für Wanderungen, Spaziergänge und Sightseeing. Kein Frost, kein Schnee, kein langer Dunkel. Wer im Januar reisen will, findet auf Madeira eines der besten Winterflucht-Ziele in Europa.
Madeira im Januar ist mild, ruhig und deutlich günstiger als in der Hochsaison. Temperaturen um 17–19°C, rund fünf Sonnenstunden täglich und wenig Touristen machen den Monat zu einer empfehlenswerten Reisezeit für alle, die dem deutschen Wintergrau entfliehen möchten.
- Temperaturen: 14–19°C tagsüber, abends um 14°C
- Meerestemperatur: 18°C – für Hartgesottene noch badefreundlich
- Niederschlag: ca. 104 mm / Monat – regenreichster Monat des Jahres
- Sonnenstunden: 5 Std./Tag
- Vorteil: wenig Touristen, günstige Preise, Ruhe
Klimawerte: Wetter auf Madeira im Januar
| Klimawert | Januar Madeira | Januar Deutschland |
|---|---|---|
| Tageshöchst | 17–19 °C | 1–4 °C |
| Nacht | 13–15 °C | –3 bis 0 °C |
| Meerestemperatur | 18 °C | – |
| Sonnenstunden/Tag | 5 Std. | 1–2 Std. |
| Niederschlag | ~104 mm | ~50–60 mm |
Der Januar gehört zu den regenreichsten Monaten auf Madeira. Das klingt abschreckend, bedeutet in der Praxis aber: vor allem die Nordseite der Insel (Santana, São Vicente) ist feuchter. Die Südseite rund um Funchal ist deutlich trockener und gut bewältigbar. Wichtig: Regen auf Madeira kommt kurz und intensiv – kein tagelanger Landregen.
Was spricht für Madeira im Januar?
15–18 Grad Temperaturvorteil gegenüber Deutschland
Der offensichtlichste Grund für eine Januar-Reise: Während zu Hause Winter herrscht, ist Madeira mild. 17 bis 19 Grad bedeuten Jacke statt Mantel, Spaziergang statt Stubenhocker. Dieser Kontrast ist der Hauptgrund, warum Madeira im Januar viele Deutsche anzieht – und er funktioniert zuverlässig.
Wenig Touristen, viel Ruhe
Januar ist tiefe Nebensaison. Die Wanderwege sind leer, Restaurants spontan buchbar, Parkmöglichkeiten an Aussichtspunkten vorhanden. Wer Madeira ohne Gedränge erleben will, ist im Januar richtig. Die Insel zeigt sich in diesem Monat von ihrer authentischsten Seite.
Günstige Preise und entspannte Buchungslage
Hotels und Flüge kosten im Januar bis zu 30–40 Prozent weniger als in der Hochsaison. Wer flexibel ist, findet auch kurzfristig gute Angebote. 4-Sterne-Hotels in Funchal, die im Sommer ausgebucht sind, haben im Januar oft freie Zimmer zu attraktiven Preisen.
Ehrliche Einschätzung: Was sollten Sie wissen?
Regen ist wahrscheinlicher als im Sommer. Januar ist der niederschlagsreichste Monat. Auf der Nordseite der Insel ist es spürbar feuchter. Wanderungen im Laurisilva-Urwald sind schön, aber die Pfade können rutschig sein. Wasserdichtes Schuhwerk ist Pflicht.
Fürs Baden zu kalt. Das Meer hat 18°C – für die meisten Reisenden kein Baderlaub. Wer Schwimmen plant, braucht ein Hotel mit beheiztem Pool.
Kürzere Tage. Mit rund zehn Stunden Tageslicht bleibt weniger Zeit als im Sommer. Früh aufbrechen bei Wanderungen zahlt sich aus.
Was kann man auf Madeira im Januar unternehmen?

Levada-Wanderungen – im Januar auf der Südseite ideal. Die Natur ist satt grün, die Wasserfälle führen viel Wasser. Empfehlenswert: Levada das 25 Fontes und Levada do Rei. Gutes wasserdichtes Schuhwerk einpacken.
Funchal erkunden – die Altstadt, der Mercado dos Lavradores, die Seilbahn nach Monte und der Botanische Garten sind zu jeder Jahreszeit einen vollen Tag wert. Im Januar ohne Touristenmassen.
Wal- und Delfinbeobachtung – auch im Januar möglich. Die Touren sind weniger überfüllt als im Sommer und oft günstiger buchbar.
Madeirawein-Verkostung – die Weingüter Blandy’s und D’Oliveiras bieten geführte Verkostungen an. Im Januar ohne Wartezeiten, mit Zeit für Gespräche.
Fazit: Lohnt sich Madeira im Januar?
Für alle, die dem deutschen Winter entfliehen und Madeira ohne Touristenmassen erleben möchten: Ja. Der Januar ist nicht der schönste Monat auf Madeira – dafür der ruhigste und günstigste. Wer Regen akzeptiert und kein Badeurlaub plant, findet hier ein echtes Winterflucht-Ziel mit authentischem Inselcharakter.
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